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Vorschlag für eine Woche Segelurlaub.
Ausgangshäfen könnten sein:
Greifswald, Lauterbach, südliches Rügen, Stralsund, Marina Neuhof
1. Tag: In den Peenestrom
Wir fädeln uns ins Fahrwasser des „Peenestroms“ ein und folgen dem
Tonnenstrich. Auf der rechten Seite taucht Freest auf. Ein Zwischenstopp
lohnt sich allemal, um garantiert fangfrischen Fisch einzukaufen. Oder man
kostet,
wie manche meinen, die leckersten Fischbrötchen des Greifswalder Boddens.
Nach dem Imbiss schippern wir weiter nach Peenemünde, ein Ort mit bewegender
Vergangenheit. Außerdem liegt hier das größte Dieselgetriebene U‑Boot der
Welt – ein Erlebnis sondergleichen! Entweder verweilen wir im kleinen
Yachthafen,
oder wir verholen uns noch nach Karlshagen oder Kröslin. Hier ist einer der
modernsten Häfen entstanden. Das Restaurant ist gut, die Anlage insgesamt sehr
schön.
Abends an der Bar ein schönes Helles.
Die Marina wirkt ein bisschen wie ein
Fremdkörper. Segler bleiben hier unter sich. Etwas weiter hinein in
den Peenestrom
wäre noch Wolgast (Anlegen an der
Horn-Werft) zu empfehlen (kurz vor der Brücke).
Abends am Hafenspeicher in das Restaurant im ersten
Stock, sehr gemütlich.a
2. Tag: Seedorf und Baabe
Diese Naturhäfen liegen auf der Südostseite Rügens und sind von allen obigen
Ausgangshäfen innerhalb eines Tages erreichbar. Ein Naturpfad führt direkt
an der
Küste entlang zur "Moritzburg". Hier kann man kurz verweilen und den Blick
auf die
Having genießen. Anschließend setzt man mit dem Fährmann über und wandert
noch ca. 30 Minuten bis zum Ostseestrand. Sollte man sich für Baabe als
Übernachtungshafen entscheiden, verleiht der Hafenmeister kostenlos
Fahrräder.
Damit kann der Skipper morgens frische Brötchen aus dem Ort holen,
und anschließend seine Crew verwöhnen.
An der Südostküste in einem „Fjord“. Seedorf ist einer
unserer Lieblingshäfen.
Die Einfahrt ist sehr schön, der
Hafen liegt in einem geschützten Arm.
Vom Boot aus hat
meinen einen Blick bis hinauf zum Jagdschloss Granitz.
Hier lohnen sich mehrere Aktivitäten:
Ein schöner Spaziergang oder Fahrräder leihen.-
Ein Ausflug zum
Jagdschloss Granitz oder mit dem Bus
nach Sellin und von dort eine Rundfahrt
mit dem Rasenden Roland. Der Roland ist eine Schmalspur-Dampflok
mit offenen Wagen (man kann also während der
Fahrt auf der Plattform die
Landschaft genießen).
Ein MUSS.
3. Tag: Gager
Nach verlassen der Having lassen wir das Reddevitzer Höft an unserer
Backbordseite liegen und machen ein paar Kreuzschläge auf dem
Greifswalder Bodden – mittendrin: der „Stubber“.Gegen Nachmittag laufen
wir Gager an. Die rechte Seite der Hafeneinfahrt ist etwas versandet, aber
problemlos zu passieren.
Erst ein Spaziergang übers „Zickersche Höft“, bis
die Meerenge vor „Klein Zicker“ in Sicht ist, und dann einkehren im
Gasthaus „ Zum Anker“.
4. Tag: Ruden
Grillzeug einpacken (Versorgungsmöglichkeiten am Campingplatz nutzen) und
Richtung „Ruden“ starten. Die Gewässer sind gut betonnt, dennoch sollte die
Karte in Reichweite sein. Die weithin sichtbare „Greifswalder Oie“ darf nur
in
Notfällen angelaufen werden. Bei leichten Winden, können wir uns dem Ruden
auch vom Norden her nähern, genügend Abstand ist zu halten. Einfacher und
sicherer
ist die Ansteuerung vom Süden. Die Hafengebühren sind gering, dafür finden
wir
aber auch keine Ver- und Entsorgungsmöglichkeiten (einzige Ausnahme ist
eine „Herztür“). Der für die Besucher zugängliche Teil der Insel ist schnell
umschritten.
Ein Stück Inselgeschichte finden wir im Inselmuseum (südl. Turm), von dem
uns
gleichzeitig ein Blick aus der Vogelperspektive erwartet. Auf der Westseite
der
Insel befindet sich ein kleine unscheinbare Badestelle, ideal für
Romantiker...
Ansonsten kann das Grillzeug ausgepackt, und ein langer Abend eröffnet
werden – guten Appetit!
5. Tag: In den Strelasund
Die Fahrt hinein zwischen Rügen und Festland ist sehr
schön. Stralsund ist
schon von weitem zu sehen. Wenn
man es eher ruhig mag, dann empfiehlt
sich die Marina
Neuhof (etwa 5 sm vor Stralsund). Ein gemütlicher kleiner
Hafen mit Restaurant. Ansonsten durch bis Stralsund, Südhafen, kurz vor der
Brücke. Man
liegt hier zwar nicht allzu romantisch (Werft im Blickfeld,
Bahnhof und Rügendamm in der Nähe), aber Stralsund als Stadt ist sehr schön.
Ein ausgedehnter Landgang
wäre hier Pflicht. Abends in den Hafenkneipen am
Nordhafen einkehren (der Rückweg macht dann schön
müde).
6. Tag: Lauterbach
Die Fahrt geht zurück durch den Strelasund und dann
um die Ecke nach Lauterbach.
Die Insel Vilm (betreten
verboten, Naturschutz) liegt direkt in Sichtweite. Die
neugebaute Marina Jaich verfügt über jedweden Komfort. Interessant hier im
Hafen: "schwimmende Ferienhäuser". Alternativ können Sie auch im Handelshafen
anlegen. Von Lauerbach ist ein Spaziergang nach
Putbus Pflicht. Hier finden Sie
ein architektonisches
Kleinod, Prachtbauten in preußischem Stil.
7. Tag:
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